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Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix


Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.

Top Fragen

Das hängt ganz davon ab, welche Objekte man überprüfen möchte: 

Für klassische Anleger (Münzen und Barren) ist der GoldScreenSensor in Kombination mit Messschieber  und Feinwaage meist ausreichend (misst auch durch Verpackungen). 

Für Barren ab 50 bis 100 Gramm aufwärts empfehlen wir ergänzend den BarScreenSensor, für den die Objekte jedoch ausgepackt werden müssen. Der GoldScreenPen  kann außerdem auch für kleinere Anlageobjekte bis ca. 1 Unze eingesetzt werden. 

Bei Goldschmuck ist die Messung mit dem CaratScreenPen ideal. Mit unseren Prüfsäuresets kann der Feingehalt von Gold (Karatzahl) ebenfalls bestimmt werden.

Als Wolframdetektor ist die MagneticScreenScale  für Goldobjekte von circa 1/4 Unze bis 250 g eine gute Alternative zum GoldScreenSensor. Wer ganz auf Gold setzt und z.B. 100-Gramm-Barren nicht auspacken möchte, ist mit dieser Magnetwaage sehr gut beraten.


Alternativ können Sie in sich folgender Übersicht selbst überzeugen.

Barren oder Münzen bestehen meistens aus Reingold oder bekannten Legierungen. Für den Edelmetallschmuck existieren allerdings viele verschiedene Zusammensetzungen der unterschiedlichsten Materialien, was eine Herausforderung darstellen kann. Mithilfe des CaratScreenPen können Sie jedoch zerstörungsfrei und in Sekundenschnelle den Feingehalt (Karatzahl) von Gold bestimmen. Wenn Sie noch mehr wissen wollen, was bei der Schmuckprüfung zu beachten ist, dann können Sie sich auf unserer Goldtest-Seite genaustens informieren.

Ja! Die Produkte sind auch für die Echtheitsprüfung bei Banken geeignet.

Vor allem aufgrund der zerstörungsfreien Prüfung in Sekundenschnelle sowie der sauberen Messung ohne gefährliche Prüfsäuren, sind die Geräte von Goldanalytix die perfekte Wahl für Banken und Anlageverwalter.

Im Ausland ist der GoldScreenSensor bereits in großen Stil bei Banken im Einsatz.

Der Klangtest eignet sich nur eingeschränkt für eine sichere Echtheitsprüfung von Edelmetallen. Nur ein geschultes Ohr kann so Fälschungen entlarven, doch bei manchen Legierungen oder gewissen Herstellungsverfahren (z.B. gesinterte Fälschungen) kann der Klang sehr gut imitiert werden. Somit ist dieser Test alleine nicht ausreichend und kann weitere Prüfmethoden nicht ersetzen.

1. Autobahngold: Dabei handelt sich um Fälschungen, welche als Echtgold vetrieben werden, jedoch aus einem anderen Material bestehen und nur vergoldet sind. Für Fälschungen dieser Art mit Wolfram, eignet sich die Leitfähigkeitsmessung mit der GoldScreenSensor/GoldScreenPen  sehr gut um die Fälschung zu identifizieren. Sollte es sich um ein anderes Material (z.B. Messing) handeln, dann weichen auch das Gewicht oder die Abmessungen, sowie die Dichte des Objektes vom Original ab.

2. Unter-/Überlegierung: Diese Fälschungsart tritt vor allem bei Schmuck auf. Dabei wird auf dem Objekt ein anderer Goldgehalt aufgestempelt, als tatsächlich vorhanden ist. Beispielsweise könnte sich auf einer Goldkette ein 750er Stempel befinden, obwohl diese eigentlich nur aus 333er Gold besteht. Diese Art von Fälschungen lassen sich am besten mit Hilfe des CaratScreenPen identifizieren.

3. Kerne aus Fremdmetall: Diese Objekte bestehen oftmals aus einer relativ dicken Goldschicht, haben allerdings einen Kern aus einem anderen Metall (meistens Wolfram). Dabei werden Abmessungen, Gewicht und Dichte sehr gut imitiert, weshalb diese Fälschungen sehr schwer zu identifizieren sind. Bei dickeren Barren eignet sich hierfür der BarScreenSensor , für kleinere auch der GoldScreenSensor oder der GoldScreenPen.

4. Präge-/Stempelfälschungen: Diese Art von Fälschung existiert vor allem im Schmuck- und Münzbereich, trat allerdings in jüngerer Vergangenheit auch bei Goldbarren auf. Dabei werden ältere Münzen mit einem hohen Sammlerwert imitiert und versucht diese gezielt zu verkaufen. Diese Fälschungen lassen sich durch sorgfältiges Untersuchen der Prägung oder einer Überprüfung der physikalischen Eigenschaften mit verschiedenen Geräten und Methoden aufdecken. Bei Goldbarren, meistens mit einem Gewicht von 1kg, wird oftmals illegal abgebautes Gold mit der Prägung von renommierten Prägestätten versehen, z.B. Argor-Heraeus, und als Original verkauft. Bei dieser Art von Barren sollte man vor allem auf die mittlerweile eingefügten Sicherheitsmerkmale achten, ähnlich wie bei Geldscheinen. Ansonsten weicht der Feingehalt minimal vom 999,99er der Originale ab, da diese nicht so sauber hergestellt worden sind.

Anlagegold: EU-Richtlinie: „Gold in Barren- oder Plättchenform mit einem von den Goldmärkten akzeptierten Gewicht und einem Feingehalt von mindestens 995 Tausendstel […] oder Goldmünzen, die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen.“ Für Goldmünzen ist darüber hinaus noch entscheidend, dass sie nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und zu einem Preis verkauft werden, der den Marktwert ihres Goldgehalts nicht um 80 % übersteigt. 

Barren: Als Barren bezeichnet man in eine standardisierte Form gegossene Metallschmelzen, um diese leichter transportieren und verarbeiten zu können. 

Blister/Blisterkarte: Ein Blister ist eine durchsichtige Verpackungsart vor allem für Barren aller Art. Meist befindet sich der Barren inmitten der Blisterkarte, welche ihn einerseits schützt und zudem ansehnlich präsentiert. Durch die Verpackung lässt sich der Barren von beiden Seite betrachten. 

Feingehalt: Dieser drückt den prozentualen Anteil eines Edelmetalls an einer Münze oder einem Barren aus. Der Feingehalt wird in Promille angegeben. 

Galvanisieren: Als Galvanisieren bezeichnet man eine Technik der Oberflächenveredelung. Zwei Nutzen: Funktionale Galvanisierung (z.B. Schutz vor Korrosion/Verschleiß), dekorative Galvanisierung (Verchromung). Von Fälschern wird diese Technik verwendet, um Wolframkerne echt aussehen zu lassen. 

Goldstandard: Der Goldstandard bezeichnet ein in der Vergangenheit übliches Währungssystem, bei dem Gold Hauptfaktor der Währung war. 

Karat: In Karat gibt man die Reinheit (den Feingehalt) von Gold an. Beispiel: Gold 585 bezeichnet eine Legierung mit einem Goldanteil von 583 1/3, diese entspräche 14 Karat; als Feingold 999 wird Gold mit einem Anteil 999 in 1000 bezeichnet, dies entspricht 24 Karat. 

Kurantmünze: So werden Münzen bezeichnet, deren Nominalwert durch das Metall, aus dem sie bestehen, (nahezu) vollständig gedeckt ist. Im Gegensatz hierzu steht die Scheidemünze. 

Legierung: Legierungen sind Stoffgemische von meist zwei oder mehreren Metallen. Bekannte Legierungen im Edelmetallbereich sind beispielsweise Rotgold (Gold-Kupfer), Weißgold (Gold-Palladium-Silber) oder Gelbgold (Feingold-Silber-Kupfer). 

Punzierung/Punze/Prägung: Eine Prägung von Edelmetallen wird als Punzierung bezeichnet. Oftmals wird der Feingehalt des Materials aufpunziert. 

Scheideanstalt: Eine Scheideanstalt (auch: Affinerie) ist ein Unternehmen, das verschiedene miteinander verbundene Metalle voneinander trennt und sozusagen Metallrecycling betreibt. Endprodukt hierbei ist ein möglichst reines Edelmetall, welches anschließend weiterverkauft werden kann. Scheidemünze: So werden Münzen bezeichnet, deren Nominalwert nicht durch ihren Metallwert gedeckt ist. 

Unze/Feinunze: Als Unze versteht man eine Maßeinheit für die Masse verschiedenster Objekte (z.B. gewöhnliche Unze, Flüssigkeitsunze). Im Kontext der Edelmetalle wird von der Feinunze Gebrauch gemacht, welche in etwa 31,10 Gramm beträgt. Testen Sie sicher Ihre Edelmetalle mit den Goldanalytix Prüfgeräten.

Dichte:
- Dichte eines Körpers beschreibt seine Masse im Verhältnis zum Volumen
- „Pseudo-Dichte“ kann man aus den Abmessungen und dem Gewicht des vorliegenden Objektes berechnen 
- Jedes Material besitzt eine spezielle Dichte 

Leitfähigkeit
- Unter Leitfähigkeit versteht man die Fähigkeit eines Stoffes Energie (z.B. Strom, Wärme) zu übertragen 
- Die Leitfähigkeit wird in Megasiemens pro Meter gemessen 
- Unsere Geräte messen die Leitfähigkeit mithilfe der induktiven Wirbelstrommessung 

Magnetismus
- Diamagnetismus = das Auftreten eines Magnetfeldes (Magnetisierung), bei Anlegen eines äußeren Magnetfeldes an eine Substanz, wobei die Magnetisierung dem äußeren Feld entgegengerichtet ist
kurz: Diamagnetische Materialien werden vom Magneten abgestoßen. 

- Paramagnetismus = Form des Magnetismus, bei der ein Stoff ohne äußeres Magnetfeld kein messbares magnetisches Moment zeigt, in Anwesenheit eines äußeren Feldes jedoch eine Magnetisierung erhält. 
kurz: Paramagnetische Materialien werden vom Magneten leicht angezogen. 

- Ferromagnetismus = Durch das Anlegen eines äußeren Magnetfeldes ordnen sich die Elementarmagnete in die gleiche Richtung aus. Der ferromagnetische Stoff wird selber zum Magneten. 
kurz: Ferromagnetische Stoffe werden vom Magneten angezogen. 

Suszeptibilitätseigenschaften
- beschreiben das Verhältnis der Magnetisierung eines Materials zur magnetischen Feldstärke 
- Diese sogenannte magnetische Suszeptibilität lässt sich mit Hilfe einer Magnetwaage erfassen

Goldanalytix produziert und entwickelt seine eigenen Produkte mit höchsten Qualitätsansprüchen in Regensburg, Deutschland, im Firmengebäude der Dachfirma MARAWE GmbH & Co. KG.

Anonymer Kauf nur unter 2000 Euro möglich:
Wenn der Kauf von Gold, Silber oder anderen Edelmetallen anonym bleiben soll,  darf der Preis des gekauften Edelmetalls einen Preis von 1.999,99 Euro nicht überschreiten. Bei jeder Summe, welche über diesem Betrag liegt, ist der Händler laut Geldwäschegesetz verpflichtet, die Personalien aufzunehmen.

Bei großen Goldbarren ist der Händler-Aufschlag geringer:
Wenn ein fester Betrag in physische Edelmetalle investiert werden soll, empfiehlt es sich möglichst große Barren zu kaufen, da bei kleinen Barren der Aufschlag des Händlers vergleichsweise groß ist. Ein 1-Unzen-Barren kostet ca. 1.576,30 Euro (Stand Oktober 2021). 1 Unze Gold in Form von  1-Gramm-Barren kostet hingegen 1.737,82 Euro. Der Gramm Preis übersteigt den Preis einer Unze um rund 9,29%. Für Münzen sind die Aufschläge wegen der Prägung ebenfalls höher als für Barren.

Goldmünzen oder 995er Goldbarren kaufen, statt Mehrwertsteuer zahlen:
Wenn Gold in Barren Form erworben werden soll, ist es sinnvoll reine Goldbarren (99,5% Goldanteil) zu kaufen, da erst bei einer solchen Reinheit keine Mehrwertsteuer anfällt. Goldmünzen sind schon ab einer Reinheit von 90% von der Mehrwertsteuer befreit, jedoch nur wenn sie nach 1800 geprägt wurden und in ihrem Herkunftsland als offizielles Zahlungsmittel gelten oder gegolten haben. Zusätzlich darf der Preis den Materialwert des Goldgehalts um höchstens 80% überschreiten (manche Sammlermünzen haben einen noch höheren Marktwert). Bei dem Kauf von Silber oder anderen Edelmetallen bei gewerblichen Händlern fällt in Deutschland immer die übliche Mehrwertsteuer von 19% an.

Schmuck und Sammlermünzen sind vor allem für Kenner geeignet:
Bei Schmuck und Sammlermünzen aus Edelmetallen (z.B. antike oder seltene Münzen), ist zu beachten, dass sich der Wert des Stücks nicht nur aus dem reinen Metallpreis zusammensetzt, sondern auch noch andere Faktoren den Wert beeinflussen können. Bei Schmuck, kann Beispielsweise die Verarbeitungsqualität, der Hersteller oder ein zusätzlicher Edelstein den Preis in die Höhe treiben. Bei Münzen, kann eine solche Preissteigerung durch das Alter, das Herkunftsland oder das abgebildete Motiv hervorgerufen werden. Zur Wertbestimmung ist eine gewisse Expertise notwendig und mögliche Wertsteigerungen neuer Münzen sind in der Regel mit spekulativen Risiken verbunden.

Kleine Objekte sind in der Regel leichter zu verkaufen:
Auch wenn der Aufpreis für kleinere Objekte höher ist, lassen Sie sich oft leichter verkaufen. Man kann sowohl einen Teil der Investitionssumme wieder in Bargeld verwandeln (große Barren zerschneiden schmälert den Verkaufswert) als auch in gesellschaftlichen Krisen die kleinen Stücke besser als Tauschobjekt einsetzen.

Vom Händler kaufen oder bei Privatverkäufern selbst auf Echtheit prüfen:
Es ist empfehlenswert Gold und andere Edelmetalle bei seriösen Händlern zu erwerben. Andernfalls, wenn man z.B. durch Privatkauf die Mehrwertsteuer einsparen möchte (Beträgt bei Edelmetallen außer Gold immerhin 19%), sollte geprüft werden, ob das Edelmetall echt ist. Die dazu nötigen Tests können entweder selbst angewandt werden (z.B. mit dem GoldScreenSensor) oder bei einem Edelmetallhändler durchführt werden lassen.

Gold vor Ort erwerben, statt eine Fälschung im Internet zu kaufen:
Es ist davon abzuraten, Edelmetalle über private Online-Handelsplattformen wie Ebay oder Amazon zu kaufen, da dort Betrüger ein leichtes Spiel haben. Häufig kommt es vor, dass Kunden vermuten, ein gutes Geschäft gemacht zu haben und dann nur eine Fälschung aus Kupfer mit einer dünnen Goldschicht erhalten. Falls es auf diesen Plattformen jedoch einmal ein echtes Angebot geben sollte, ist dieses in der Regel überteuert, da Plattformen wie Ebay oder Amazon immer Gebühren von Verkäufern einfordern. Ein persönliches Verkaufstreffen ist dem Paketversand beim Privatkauf vorzuziehen, um die Echtheit zu prüfen zu können.

Eine Punzierung ist nicht essenziell aber doch nicht unwichtig:
Bei neueren Münzen, Schmuck oder Barren ist eine Punzierung standardmäßig vorhanden. Sie gibt neben dem Feingehalt teilweise weitere Informationen über das Edelmetall an, z.B. von welchem Hersteller es stammt, um welches Material es sich handelt oder wann das Stück gefertigt wurde.

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